Grußworte


© Umweltministerium /KD Busch
© Umweltministerium /KD Busch

Grußwort von

Franz Untersteller, MdL

Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

 

„Natürlich interessiert mich die Zukunft, ich beabsichtige schließlich darin zu leben“ – schrieb Mark Twain. Deshalb ist das Zukunftsfestival so wichtig, damit wir Vorstellungen einer guten Zukunft entwickeln können. Einer guten Zukunft für uns selbst, aber auch für unsere Kinder und Enkel.

Auch die Zukunft soll also enkeltauglich sein. Eine gute Zukunft hängt allerdings maßgeblich davon ab, ob wir unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten und schützen können. Denn sie sind unsere Lebensversicherung.

Das Zukunftsfestival ist ein Ort, an dem wir darüber nachdenken und diskutieren können, wie wir künftig gut leben, ohne die wertvollen Ressourcen unseres Planeten weiter zu verbrauchen. Unsere Zukunftsfähigkeit hängt maßgeblich davon, ob wir die Art und Weise ändern, wie wir heute wirtschaften. Mehr Ressourceneffizienz, mehr Energieeffizienz, eine nachhaltigere Landwirtschaft. Wir müssen Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch abkoppeln. Wir müssen den Artenschwund aufhalten und unsere biologische Vielfalt erhalten. Und die knappste Ressource ist die Zeit. Die läuft uns davon.

Deshalb ist es so wichtig, dass möglichst viele Menschen beim Zukunftsfestival mitmachen und sich einbringen. Hoffentlich gelingt die Veranstaltung – unsere Enkel würde es freuen.

 

MdL Franz Untersteller

Grußwort vom Oberbürgermeister Bühl: Hubert Schnurr

 

"Ja, es ist nur zu wahr, es gab schon Zeiten, als man auf dieser Welt mit mehr Zuversicht und guten Gedanken in die Zukunft blicken konnte. Doch noch immer gilt auch: Die Zukunft ist das, was wir alle daraus machen.

Die Zukunft anzupacken und anzugehen mit einem Festival trifft den Puls der Zeit. Aus den bisherigen Zukunftsmärkten entwickelt sich in diesem Jahr erstmals ein zweitägiges Zukunftsfestival, für das ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe.

Aussteller und Referenten informieren über zukunftsweisende Angebote und interessante Lebens- und Gesellschaftskonzepte. Diese Produkte und Ideen sollen, so der Wunsch des Gemeinwohl-Forum-Baden, dem ich für sein gemeinnütziges Engagement an dieser Stelle meinen Dank aussprechen möchte, dafür sorgen, dass wir nachhaltig, effizient, solidarisch und fröhlich die wichtigen Zukunftsfragen vor Ort angehen.

Doch bei allen Sorgen rücken die Organisatoren auch die Lebensfreude in den Mittelpunkt – mit regionalem Essen und Trinken, Kinderaktionen, Musik und Kunst.

 

So ist das Zukunftsfestival eine attraktive Mischung, die am 5. und 6. Mai auf dem Gelände des Gärtnerhofs Decker in Weitenung viele Besucher verdient.

 

Oberbürgermeister Bühl Hubert Schnurr



Grußwort von Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

 

Bereits seit 2012 bietet der Zukunftsmarkt eine Plattform, um über die Gestaltung unserer Zukunft nachzudenken, sich auszutauschen und zu diskutieren. Mit der Umbenennung in Zukunftsfestival wird nun noch viel mehr als bisher ausgedrückt, worum es den Veranstaltern geht: Das Leben zu feiern, es lebenswert zu machen und vor allem auch der Nachwelt die Möglichkeit eines lebenswerten Lebens zu hinterlassen.
Wie wollen wir leben? Was wollen wir künftig anders machen als bisher? Wie können wir gemeinsam die bestmögliche Zukunft nicht nur für uns selbst, sondern auch für nachfolgende Generationen erschaffen?


Die Besucherinnen und Besucher werden mit diesen Fragen nicht allein gelassen, sondern können sich bei zahlreichen Ausstellern über aktuelle Themen informieren. Daneben halten unterschiedlichste Referenten Vorträge zu Themen wie Gerechtig- keit, Gemeinwohl, Nachhaltigkeit oder Umweltschutz. Und hier ist das Publikum gefragt, mitzudenken, mitzudiskutieren und mit Lösungen zu entwickeln.


„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten.“ Damit hat der US-amerikanische Informatiker Alan Kay sicher Recht: Wir müssen selbst die Weichen stellen für die Welt, in der wir leben wollen. Auf dem Zukunftsfestival gehen wir die ersten Schritte in diese Richtung.
Ich wünsche dem Zukunftsfestival viele interessierte und engagierte Besucherinnen und Besucher und viele spannende, kontroverse und lange nachhallende Diskussio- nen!

 

                                       Regierungspräsidentin Nicolette Kressl

Grußwort von

Landrat Jürgen Bäuerle:

 

Ich begrüße die Änderung des Vereinsnamens in „Gemeinwohl-Forum-Baden.“

Unter dieser Bezeichnung kann man sich gut vorstellen, dass es den Mitgliedern frei von Parteizwängen und ohne wirtschaftliche Interessen um eine gesunde Gesellschaft in allen Lebensbereichen geht.

 

Es ist gut, wenn sich Menschen mehr für das Wir als für das Ich interessieren und sich Gedanken darüber machen, wie wir unsere Zukunft „enkeltauglich“ machen können. Nachdenken, mitdenken, querdenken, Mut machen, Lösungen suchen, Impulse geben, informieren, diskutieren und auch ein bisschen träumen -  alles zum Wohle unserer Gesellschaft und der ganzen Welt.

 

Das ist eine sinnvolle Aufgabe, die sich das Gemeinwohl-Forum stellt und die Unterstützung verdient. Die Zukunftsmärkte, die zukunftsorientierte Produkte und Ideen vorstellen und kluge Köpfe zu Wort kommen lassen, widerspiegeln dieses Anliegen und verdienen eine gute Resonanz.
Ich wünsche der mittlerweile traditionellen Veranstaltung viele interessierte und begeisterte Besucher und die wünschenswerte Nachhaltigkeit.

 

Landrat Jürgen Bäuerle